NAROS

NaturRaum Oberer Sempachersee

Aktuelles

Reges Interesse an der Präsentation der Heckenaufwertung in Neuenkirch

Zahlreiche Interessierte besuchten am Pfingstsonntag den Stand von NAROS und der Arbeitsgruppe Landwirtschaft (AGLW) der Gemeinde Neuenkirch, um mehr über den Lebensraum Hecke zu erfahren. Gross und klein machten sich bei schönstem Wetter ein Bild von einem Stück Hecke, das 2022 im Rahmen einer grösseren Aktion zur Aufwertung von 2 Kilometern Hecke mit rund 1900 Sträuchern bepflanzt wurde. Ausserdem konnten sich Passanten über das im Mai von NAROS in Neuenkirch und Sempach lancierte Littering-Projekt informieren.

Die Besucherinnen und Besucher erfuhren mehr über die einheimischen Sträucher, entdeckten auf spielerische Weise die darin lebenden Tiere und durften sich an den zahlreichen Marienkäfern erfreuen. Der eine oder andere Marienkäfer wurde denn auch gleich mit nach Hause genommen, wo er Eier legt und seine zahlreichen Nachkommen als Nützlinge im Garten sehr geschätzt sind. Ein einziger Marienkäfer kann bis zu 100 Blattläuse an einem Tag vertilgen. Auch die aus den Eiern geschlüpften Larven (nicht ohne Grund Blattlauslöwen genannt) fressen bis zu 500 Blattläuse, ehe sie sich zu einem ausgewachsenen Marienkäfer verpuppen. Ihren Namen haben diese Tierchen ebenfalls ihren geschätzten Eigenschaften zu verdanken: In früheren Jahren gingen die Menschen davon aus, dass die Jungfrau Maria den Marienkäfer gesandt habe, um Schädlinge zu vertilgen und die Ernte zu retten.

An einem der Stände wurden zudem kulinarische Köstlichkeiten aus einheimischen Hecken angeboten: Cracker aus Dinkelmehl und verschiedensten Kernen, dazu Konfitüre aus Holunder, Kornelkirsche, Hagebutten und vielem mehr. Auch für Kinder standen Spiele und Zeichenunterlagen bereit.

Ein weiterer Stand wartete mit Informationen zum Thema Littering auf. Es lag Wissenswertes zum Projekt selbst auf, aber auch zu spezifischen Themen wie beispielsweise den Auswirkungen von Zigarettenstummeln auf die Umwelt. Um die Entsorgung der schädlichen Stummel zu erleichtern, wurden Taschenbecher an interessierte Passanten abgegeben. Mehr dazu und zum Littering-Projekt lesen Sie im separaten Artikel.

Die Organisatoren danken für das Interesse und sehen sich in ihren Bestrebungen bestätigt, sich weiterhin für den Naturschutz in der Region zugunsten von Mensch und Umwelt einzusetzen.